Die Arbeit vor dem Werkzeug betrachten
Eine Anfrage bleibt liegen, weil Informationen aus mehreren Ablagen zusammengetragen werden müssen. Ein Angebot verzögert sich, weil derselbe Leistungstext immer wieder neu formuliert wird. Solche Situationen sind ein guter Anlass, genauer hinzusehen. Beschreiben Sie zuerst, wer welche Arbeit erledigt und woran der Ablauf heute stockt. Erst danach lässt sich sinnvoll beurteilen, ob KI einen Teil davon unterstützen kann.
Einen überschaubaren Versuch auswählen
Für den ersten Versuch eignet sich eine Aufgabe mit klaren Eingaben und einem überprüfbaren Ergebnis. Ein Antwortentwurf zu einer freigegebenen Anleitung lässt sich beispielsweise leichter bewerten als die offene Aufgabe, den Vertrieb zu optimieren. Legen Sie fest, welche Informationen verwendet werden dürfen und wer das Ergebnis prüft. Beginnen Sie mit einer begrenzten Auswahl tatsächlicher Fälle, einschließlich schwieriger Ausnahmen.
Erfolg an der gesamten Bearbeitung messen
Vergleichen Sie nicht nur die Zeit bis zum ersten Entwurf. Auch Kontrolle, Korrektur und Übergabe gehören dazu. Wenn die Vorbereitung schneller wird, aber jede Antwort aufwendig repariert werden muss, ist noch nichts gewonnen. Halten Sie ebenso fest, ob die Arbeit verständlicher, vollständiger oder verlässlicher geworden ist. Das liefert eine tragfähigere Entscheidung als ein einzelnes beeindruckendes Ergebnis.
Nächster Schritt
Bitten Sie drei Mitarbeitende, jeweils eine regelmäßig liegen bleibende Aufgabe zu beschreiben. Wählen Sie gemeinsam einen Fall aus, dessen Ergebnis sich innerhalb eines kleinen Versuchs nachvollziehbar prüfen lässt.
