Die Abhängigkeit sichtbar machen
Fragen Sie für jede wichtige Anwendung, welche Arbeit ohne sie liegen bleibt. Ein fehlender Textentwurf ist anders zu bewerten als ein blockierter Auftragseingang. Legen Sie fest, wie lange der Ausfall tolerierbar ist und wer informiert werden muss. Diese Einschätzung bestimmt, wie aufwendig der Ersatzweg sein sollte.
Einen praktikablen Ablauf vorbereiten
Halten Sie fest, wo unbearbeitete Vorgänge gesammelt werden und wer sie übernimmt. Eine gespeicherte Vorlage oder eine einfache manuelle Liste kann für kleinere Anwendungen genügen. Verhindern Sie, dass dieselbe Bestellung durch wiederholte Versuche mehrfach ausgelöst wird. Der Status eines Vorgangs muss auch während der Störung verständlich bleiben.
Die Rückkehr in den Normalbetrieb regeln
Nach der Wiederherstellung müssen offene und bereits erledigte Vorgänge abgeglichen werden. Bestimmen Sie, wer diese Kontrolle übernimmt und wann die automatische Bearbeitung wieder startet. Prüfen Sie außerdem die Ursache: War der Dienst nicht erreichbar, fehlte eine Berechtigung oder war eine Datenquelle geändert worden? Daraus ergeben sich unterschiedliche Verbesserungen.
Nächster Schritt
Spielen Sie einen halben Arbeitstag ohne die Anwendung gedanklich durch. Notieren Sie die erste stockende Aufgabe, den Ersatzweg und die verantwortliche Person. Testen Sie diesen Weg mit einem unkritischen Fall.
