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Menschen & Verantwortung · Praxisimpuls

Mehr Zeit durch KI: Was passiert mit den gewonnenen Minuten?

Wenn eine Aufgabe schneller geht, ist der betriebliche Nutzen noch nicht automatisch sichtbar. Entscheidend ist, ob die gewonnene Zeit eine konkrete Engstelle entschärft oder bessere Arbeit ermöglicht.

Redaktion Stein und Partner · 1 Min. Lesezeit

Die gesamte Aufgabe messen

Betrachten Sie Vorbereitung, Eingabe, Kontrolle, Korrektur und Übergabe zusammen. Ein schneller Entwurf hilft wenig, wenn die Nacharbeit länger dauert. Vergleichen Sie möglichst ähnliche Fälle und halten Sie fest, welche Qualität erreicht wurde. Einzelne besonders gute Vorführungen eignen sich nicht als verlässliche Grundlage für eine Jahresrechnung.

Den Nutzen vorab benennen

Vielleicht werden Anfragen früher beantwortet, Angebote vollständiger vorbereitet oder überfällige Dokumentationen nachgeholt. Solche Ziele sind für ein Team greifbarer als eine pauschale Stundenersparnis. Vereinbaren Sie, welche liegen gebliebene Arbeit von der Entlastung profitieren soll. Gesparte Minuten verteilen sich häufig über den Tag und werden nicht automatisch zu frei verfügbaren Stellenanteilen.

Mit dem Team nachsteuern

Fragen Sie nach einigen Wochen, wo die Entlastung tatsächlich ankommt und wo neue Arbeit entstanden ist. Zusätzliche Kontrolle, Pflege und Abstimmung gehören ehrlich dazu. Wenn der Nutzen ausbleibt, kann die Aufgabe ungeeignet oder der Ablauf noch zu umständlich sein. Ein begrenzter Versuch darf auch mit der Entscheidung enden, ihn nicht fortzuführen.

Nächster Schritt

Wählen Sie eine wiederkehrende Aufgabe und erfassen Sie für vergleichbare Fälle den Gesamtaufwand. Vereinbaren Sie zugleich einen sichtbaren Nutzen, etwa kürzere Rückmeldezeiten oder weniger liegen gebliebene Vorgänge.

VON KAUFMANN ZU KAUFMANN

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